Björn Wolff, mymoria

Björn Wolff, mymoria

Heute stellen wir ein sehr besonderes Franchisesystem im Franchise-Rockstars Podcast vor. Björn Wolff von mymoria ist bei den Franchise-Rockstars zu Gast. Mymoria ist im weitesten Sinne ein Bestattungsinstitut. Warum man bei mymoria aber von Boutiquen spricht, das erfahrt Ihr gleich im Interview. 2015 wurde das Unternehmen als Startup gegründet und war zunächst nur online tätig. Björn Wolff erzählt uns, warum sie auch offline gegangen sind und nun den Franchisebereich massiv ausbauen wollen. Hört unbedingt in diese Folge hinein, es gibt einen wirklich super Tipp bei den Online-Marketing Tools. 🎧

Links

Website:
mymoria

Lieblingsrockstar:
Frank Sinatra

Lieblingsbuch:(*)
Never Split the Difference von Chris Voss
Deutsche Ausgabe:
Kompromisslos verhandeln

Online Marketing Tool:
SEAlyzer
Whatalocation

Was ist mymoria

Gegründet wurde mymoria als Startup im Jahr 2015 und es hat seinen Hauptsitz in Berlin. Mittlerweile hat mymoria deutschlandweit 180 Mitarbeiter.
Mymoria bietet die Möglichkeit eine Bestattung online zu organisieren und ortsunabhängig zu planen. 2019 ging man dann auch offline und ergänzte mymoria mit ersten Bestattungs-Boutiquen. Es wurde ganz bewußt die Bezeichnung Boutique gewählt, um den Umgang mit dem Tod aus der Tabuzone herauszuholen. Auch mit der Standortwahl der Boutiquen geht das Unternehmen neue Wege. So findet man die Boutiquen in Köln, Hamburg, Nürnberg, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart und München in den Innenstädten. Statt auf traditionelle Fenster mit Lamellenvorhängen, setzt man bei der Gestaltung der Boutiquen auf ein einladendes Ambiente. Warme Farben und Holzfußböden, sowie das Angebot an Karten, Kerzen und Büchern zum Thema laden zum Besuch des Geschäftes ein.

Der Kunde steht bei mymoria im Mittelpunkt. Das Unternehmen bringt Transparenz sowohl hinsichtlich der Kosten einer Bestattung als auch in die Abläufe. Der Kunde hat die Möglichkeit jederzeit, ortsunabhängig und vor allem über verschiedene Kommunikationswege die Bestattung zu organisieren.

Zukunft und Ziele

Das Ausrollen des Franchisesystems in weiteren deutschen Städten steht in den Startlöchern.

Franchisepartner

Die eigenen Boutiquen und die der Franchisepartner widmen sich vornehmlich dem Verkaufs- und Beratungsgeschäft. Die eigentliche Ausführung der Bestattung wird dem Franchisenehmer als Option angeboten.
Dadurch kann man allen Franchiseinteressenten gerecht werden. Auf der einen Seite den Interessenten, die Bestatter sind, sich also mit der Durchführung der Bestattung an sich auskennen. Auf der anderen Seite kommt man branchenfremden Interessenten entgegen, die Empathie mitbringen und sich gut vorstellen können Menschen zum Thema Bestattung zu beraten und zur Seite zu stehen.
Das Wissen rund um den Ablauf einer Bestattung hat mymoria digital zusammengetragen und standardisiert. Dies dient nicht nur zur Qualitätssicherung, sondern steht auch allen digitalen Mitarbeitern, den Franchisepartnern und den Managern der mymoria-eigenen Boutiquen zur Verfügung.
Es wurden auch klassische Bestattungsunternehmen dazugekauft und in die mymoria-Gruppe integriert. So kann der Einzelne deutschlandweit auf Kollegen zurückgreifen.

Invest

Einstiegs/Lizenzgebühr: 25.000 €
Ersteinrichtung: 25.000 €


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Mark Twiehoff, immergrün Franchise GmbH

Mark Twiehoff, immergrün Franchise GmbH

Heute wird es richtig gesund. Ich habe Mark Twiehoff, einen der Gründer und Geschäftsführer der immergrün Franchise GmbH, zu Gast. Immergrün hat sich gesundes Fastfood zur Aufgabe gemacht. Auf diese Idee sind sie schon vor längerer Zeit gekommen und wie genau und was sie auszeichnet, erfährst Du in dieser Podcastfolge.

Interessant vor allem ist, dass potentielle Franchisepartner sich dank einer 100%igen Finanzierungsquote keine Gedanken um genügend Eigenkapital machen brauchen, denn ein Gesellschafter des Franchisesystems ist eine Bank.

Links

Website:
immergrün
immergrün Franchise GmbH

Lieblingsrockstar:
The Doors

Lieblingsbuch:(*)
Losing my Virginity von Richard Branson
Shoe Dog von Phil Knight

Online Marketing Tool:
Leadgenerierung über das Performance Marketing der eigenen Franchisepartnern

Was ist immergrün?

immergrün ist einer der wenigen Spezialisten im deutschen Markt für grünes, gesundes, veganes und vegetarisches Fastfood. Angefangen hat immergrün mit Smoothies, Säften und Frozen Joghurt. Später kamen weitere Produkte, wie frische Salate, Kartoffel-Bowls und Wraps hinzu. Mittlerweile bietet immergrün ein Ganztagskonzept.

2005 wurde in Berlin der erste Shop eröffnet. 2008 startete immergrün dann als Franchisesystem. Aktuell gibt es 71 Units auf dem deutschen Markt mit 38 Franchisepartner. Der Außensystemumsatz beläuft sich auf ungefähr 22 Millionen Euro pro Jahr.

Zukunft und Ziele

Für die Zukunft ist natürlich eine flächendeckende Expansion innerhalb von Deutschland geplant. Hier sind es besonders Bayern und Baden-Würtemberg, wo noch Lizenzen zu vergeben sind. Aber auch international werden bereits Kennenlerngespräche geführt. Da die Warenversorgung und die Logistik von der immergrün Franchise-Zentrale gestellt werden, sind es besonders die grenznahen Länder, die für eine internationale Expansion interessant sind.
Neben Österreich und der Schweiz sind es die Benelux-Länder, sowie Polen, die Slowakei und Tschechien. Im Herbst 2022 wird ein erster Standort in Österreich, nämlich in Wien, eröffnet.

Gerade während der Corona-Pandemie wurde und werden bei der immergrün Franchise GmbH neue Projekte angestoßen, wie ein neues Shopdesign und eine neue Logoentwicklung. Für 2022 sind 13 bis 15 Neueröffnungen geplant. Des weiteren wird es neue Produktüberraschungen im Bereich Frühstück geben. Geplant ist auch, noch natürlicher und nachhaltiger zu werden.

Franchisepartner

Franchisepartner erwartet ein familiäres und partnerschaftliches Verhältnis, das trotz der Größe des Unternehmens, eine große Bedeutung hat. Denn Erfolg gründet sich, laut Mark, auf der „Mensch zu Mensch“ Beziehung und das wird bei immergrün auch so gelebt.

Gesucht werden Unternehmer, die sich auch vorstellen können mehrere Units zu leiten. Es wird viel Wert auf die Persönlichkeit des zukünftigen Franchisepartners gelegt, der sich darauf einstellen muss mit vielen Menschen Kontakt zu haben.

Immergrün sucht selber die Immobilien und organisiert zu 99% die Flächen für ihre Partner. Das schließt die Vorverhandlung, die Aushandlung und die kaufmännische und technische Prüfung des Mietvertrages mit ein. Dies dient dazu die Franchisepartner vor Risiken und Fehlern zu schützen. Mietpartner ist aber der Franchisenehmer selbst.

Lizenzen

Innerhalb von Deutschland gibt es eine Lizenz, die aber erweiterbar ist. D.h. es gibt kostenlose Optionen auf Gebietserweiterungen, die schon direkt reserviert werden, sodass der bereits feste Franchisepartner bei Expansion bevorzugt wird, ohne höhere Lizenzgebühr zahlen zu müssen.

Die Eintrittsgebühr liegt bei 15.000 €.


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Stoffel Thijs, Domino’s Pizza

Stoffel Thijs, Domino’s Pizza

Ein weltweites Schwergewicht der Franchisebranche ist heute zu Gast im Franchise-Rockstars Podcast. Es ist Domino’s Pizza. Wenn ich an große Player im Franchising denke, ist Domino’s Pizza einer der ersten, die mir einfallen. Ich spreche heute mit dem Geschäftsführer von der Domino’s Pizza Deutschland GmbH, Stoffel Thijs. Er hat wirklich beeindruckende Zahlen für uns. Bei einer Hitliste aller unserer Gäste des Franchise-Rockstars Podcast, wer die meisten Franchisenehmer und Läden weltweit hat, steht Domino’s Pizza unangefochten auf dem ersten Platz.

Domino’s Pizza ist ein amerikanisches System und in Deutschland sind sie noch nicht so zahlreich vertreten. Aber getreu dem amerikanischen „Think big“ hat Stoffel große Pläne für Deutschland. Übrigens sehr interessant, wer hier in Deutschland die Masterlizenzen vergibt. Es ist ein börsennotiertes australisches Unternehmen, soviel sei schon verraten. Mehr dazu verrät uns Stoffel im Interview. Seinen Buchtipp finde ich übrigens sensationell. Also hört unbedingt in diesen Podcast hinein.

Links

Website:
Franchise Domino’s Pizza

Lieblingsrockstar:
Freddie Mercury

Lieblingsbuch:(*)
The Book of Joy
Deutsche Ausgabe: Das Buch der Freude

Online Marketing Tool:
Pizza Tracker

Was ist Domino’s Pizza

Domino’s Pizza ist der weltweite Marktführer in der Herstellung und Lieferung von Pizzen. Es gibt über 19.000 Pizzarestaurants in 90 Ländern. Davon sind ein Drittel in den USA zu finden.

Gegründet wurde Domino’s Pizza vor über 60 Jahren in den USA von Tom Monaghan. Er war der erste, der den Fokus auf das Liefergeschäft legte. Dauerte damals das Zubereiten und Liefern einer Pizza über zwei Stunden, so war sein Ziel das in 30 Minuten zu schaffen. Auch heute noch wird bei Domino’s Pizza viel Wert auf Schnelligkeit gelegt, aber nicht auf Kosten der Sicherheit.

Für Domino’s Pizza ist eine gute Qualität die Grundbedingung, dann folgen schnelle Lieferung bei einem attraktiven Preis. Ziel ist es, alle drei Kriterien zu erfüllen, obwohl in dieser Branche gesagt wird, dass nur zwei der drei Punkte Qualität, Schnelligkeit und guter Preis gleichzeitig erreicht werden können.

In Deutschland hat Domino’s Pizza 388 Geschäfte mit 204 Franchisenehmern. Aber es gibt auch Joint Ventures und Business-Partnerschaften. Pro Gruppe liegt der Durchschnitt bei zwei Läden. Es gibt sogar Multi-Units Franchisepartner mit 10+.

Zukunft und Ziele

Ziel von Domino’s Pizza in Deutschland ist es, auf 1.000 Läden mit dem bisherigen Modell des Lieferdienstes zu kommen.
Ein weiteres Ziel ist die Minimierung der Lieferkosten durch Gebietsverkleinerungen. Es soll sichergestellt werden, dass trotz der momentanen Inflation durch bessere Produktivität die Preise für den Kunden beibehalten werden können.
Ein Projekt wird bereits umgesetzt, es wird eine neue Website und App ausgerollt.

Die Franchisenehmer

An erster Stelle sollte der zukünftige Franchisenehmer Lust und Leidenschaft mitbringen, um das Geschäft aufzubauen. Er sollte sich darüber im Klaren sein, dass es ein Vollzeitjob ist und die Anwesenheit vor Ort im Laden beim Team und Kundennähe gefordert ist. Investoren, die das als Nebeneinkommen sehen, sind nicht gefragt.

Invest

Das Invest für ein Domino’s Pizza Lokal liegt für einen schlüsselfertigen Laden inklusive Eröffnungsmarketing zur Zeit bei ca. 330.000 Euro. Meist können schon im ersten Jahr schwarze Zahlen geschrieben werden.


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Ursula Lindl, SAGAFLOR

Ursula Lindl, SAGAFLOR

Heute ist Ursula Lindl von der SAGAFLOR AG bei uns im Franchise-Rockstars Podcast zu Gast. SAGAFLOR ist ein echter Franchise-Riese mit insgesamt über 1,3 Milliarden Euro Umsatz. Viele von Euch werden den Namen gar nicht kennen. So ging es zumindest mir, obwohl ich doch in der Franchise-Branche recht kundig bin. Dafür gibt es aber eine einfache Erklärung. Der Name SAGAFLOR leitet sich nämlich von SAmen, GArten, FLORistik ab und wurde schon vor 55 Jahren als Einkaufskooperation von Fachhändlern der Branchen Garten und Heimtier gegründet.

Im Interview verrät uns Ursula mehr zu den beeindruckenden Zahlen und was SAGAFLOR in Zukunft noch alles geplant hat. Hört am besten einfach mal in die Podcastfolge hinein.

Links

SAGAFLOR AG
Zoo & Co.

Lieblingsrockstar:
Freddie Mercury
Natalie Cole

Lieblingsbücher (*):
Grimms Märchenbuch
Der kategorische Imperativ von Kant
Marketing 5.0 von Philip Kotler
Managementlehre von Peter F. Drucker
Worüber müssen wir nachdenken?: Was die führenden Köpfe unserer Zeit umtreibt von John Brockman

Online-Marketing-Tool
Instagram

Das ist SAGAFLOR

Die SAGAFLOR AG zeichnet sich durch ihr großes Portfolio aus, das sie ihren Partnern und Franchisenehmern als Dienstleister anbietet. Sie hat mehrere Systeme oder Arten, wie sie mit ihren Partnern kooperiert und bedient auch mehrere Branchen. SAGAFLOR ist u.a. der Dienstleister für die Partner der Marken „grün erleben“ und „Zoo & Co.“. Wobei die Zoofachmärkte als Franchising betrieben werden. Global hat die SAGAFLOR über 500 Partner und Unternehmer, davon entfallen 170 auf den Heimtierbereich. Davon wiederum sind es über 80, die das Franchise-System „Zoo & Co.“ nutzen. Gesamt macht SAGAFOLR über 1,3 Millarden Euro Umsatz. Ein Viertel dieses ständig steigenden Umsatzes wird durch die Branche „Heimtier“ generiert. Der Rest kommt aus dem Bereich Garten.

Die 80 Franchisepartner von „Zoo & Co.“ sind in Deutschland und Österreich aktiv. Hauptsächlich aber nördlich, westlich und östlich des Mains. Das heißt, südlich des Mains besteht also noch viel Potential.

Die SAGAFLOR ist eine Aktiengesellschaft, wobei die Aktionäre die Partner der SAGAFLOR sind. Der Erfolg der SAGAFLOR begründet sich auf dem marktorientiertem, sehr sachlichen und zielorientierten Denken der Aktiengesellschaft.

Von der erste Idee bis heute

Vor über 55 Jahren wurde SAGAFLOR als Einkaufskooperation von Fachhändlern für Garten und Heimtier gegründet. Ziel war es, durch den Zusammenschluss günstigere Preise bei den Großhändlern zu erzielen, um so wettbewerbsfähig zu sein. Damals wurden bei den Gartenbetrieben meist auch Produkte im Heimtierbereich angeboten, auch Lebendtiere. Diese beiden Bereiche wurden dann von der SAGAFLOR getrennt und beide Bereiche entwickelten sich parallel zueinander. Als durch Druck der Tierschutzverbände der Lebendtierhandel eingeschränkt werden musste, der bis dato im Vordergrund gestanden hatte, konzentrierte man sich auf das klassische Sortiment eines Tiernahrungsmittelanbieters mit Expertise in der Ernährungsberatung für Tiere, sowie auf Nager, Aquaristik und Terristik und einen großen Nonfood-Bereich.

Die Franchisenehmer

Bei zukünftigen Franchisenehmern wird unternehmerisches Denken vorausgesetzt. Der Partner sollte den Wert der unternehmerischen Freiheit schätzen und auch umsetzen wollen. Die Bereitschaft später zu filialisieren ist wünschenswert. Ideal ist der pragmatische Macher, der aus dem Einzelhandel kommt. Wer im Bereich Heimtier tätig sein möchte, der sollte selbstverständlich tierlieb sein und auch selbst ein Tier besitzen. Schließlich sollte man verstehen, was der Kunde möchte.
Ein weiterer Punkt ist der zunehmende Onlinehandel in diesem Bereich. Hier sollte der Franchisenehmer bereit sein, sich gegen diesen zu positionieren. Das heißt, er sollte in Beratung und Dienstleistungen investieren wollen, also offen für Schulungen und Weiterbildungen sein.

Zukunft und Ziele

Um gegen den zunehmenden Wettbewerb im Onlinebereich gewappnet zu sein, wurde von SAGAFLOR schon vor acht Jahren ein Online-Shop für die Partner gegründet, der zentral im Rahmen eines Multichannelsystems geführt wird. „Zoo & Co.“ bietet im Online-Shop parallel das Sortiment und die Dienstleistungen an, die auch vor Ort erbracht werden. Der Umsatz des Online-Shops wird gebietsweise den Partnern zugeordnet. Zusätzlich kann der Kunde am Ende des Kaufvorgangs entscheiden, ob er die Ware zugeschickt bekommen möchte oder ob er sie beim Partner vor Ort abholen möchte.

Ein wichtiges Ziel für die Zukunft ist die Nachhaltigkeit. Wie kann man diese auf einer gemieteten Handelsfläche umsetzen, das ist eine der anstehenden zu durchdenkenden Aufgaben.

Ein weiterer Bereich ist die Tiergesundheit. In der Corona-Zeit haben sich immer mehr auch digitale Veterinär-Konsultationen etabliert. Überalterung der Tiere, aber auch die Überfütterung der Tiere führt zu Krankheiten, die neue Herausforderungen und Aufgaben in der Kundenberatung nach sich ziehen. So plant die SAGAFLOR hier eine neue Positionierung im Bereich Tierapotheke vorzunehmen.

Invest

Vorausgesetzt, der Partner hat die nötigen Sicherheiten und die Bonität, kann man für ein Ladenlokal mit 800 qm von einem Invest von 250.000 Euro ausgehen. Eine Finanzierung mit Hilfe von SAGAFLOR ist möglich. Der Franchisepartner erhält Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie und SAGAFLOR hilft auch mit einer Potentialanalyse für das Einzugsgebiet.


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Bernhard Schwarz, Hexenschuss-Notruf

Bernhard Schwarz, Hexenschuss-Notruf

In dieser Folge haben wir einen echten Neustarter bei den Franchise Rockstars zu Gast. Es ist Bernhard Schwarz vom Hexenschuss-Notruf. Nach diesem Interview werdet Ihr sicher genauso begeistert sein wie wir. Denn so spitz in den Markt zu gehen, dass ist nicht nur super mutig, sondern wird unserer Meinung nach auch super erfolgreich sein.

Jeder von Euch, der schon mal einen Hexenschuss hatte, der wird wissen, wie sowas auf dem Markt einschlagen kann, wie so etwas angenommen wird, weil man mit einem Hexenschuss wirklich auf der Suche nach Hilfe ist.

Warum Bernhard sich dazu entschieden hat, als Franchisesystem auf den Markt zu gehen und warum er auch ohne Gebietsschutz arbeiten will, wie gering die Einstiegsgebühren für das Franchisesystem sind, all das, verrät er uns in diesem Interview.

Links

Website:
Hexenschuss-Notruf

Lieblingsrockstar:
Die Band Nickelback

Lieblingsbuch:
Das große 1×1 der Erfolgsstrategie: EKS® von Kerstin Friedrich, Fredmund Malek und Lothar Seiwert

Online Marketing Tool:
Google Keyword Planer

Was ist der Hexenschuss-Notruf

Der Name ist Programm. Der Hexenschuss-Notruf bietet Soforthilfe für Menschen, die eine schnelle Behandlung ohne Schmerzmittel und Spritzen wollen. Und das als Hausbesuch, da man sich mit einem Hexenschuss in der Regel schlecht bzw. nur unter großen Schmerzen bewegen kann.

Es ist der erste Notdienst bei Hexenschuss in dieser Art in Deutschland und ist montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr erreichbar. Privatversicherte können die Dienstleistung sogar über ihre Krankenversicherung abrechnen.

Was ist ein Hexenschuss

Der Hexenschuss ist ein biomechanisches Problem, d.h. es liegen muskuläre Dysbalancen im Kreuz-Darmbein-Gelenk vor.
Durch diesen Beckenschiefstand kommt der Körper in eine ständige Fehlbelastung der Muskulatur. Speziell der untere Rücken und die Po-Muskulatur ist dann oft auf längere Zeit verspannt.

Von der erste Idee bis heute

Die Idee entstand 2017, als Bernhard selbst von einem Hexenschuss betroffen war, ausgerechnet an einem Sonntag.
Das veranlasste ihn darüber nachzudenken, wie man den Betroffenen in dieser Situation helfen kann. Daraus entstand die Geschäftsidee. Bernhard absolvierte Ausbildungen zum Rettungssanitäter und Heilpraktiker, um die notwendigen Qualifikationen zu erwerben. Er überlegte sich aus Patientensicht das Geschäftskonzept und testete es auf dem Markt.

Seit 2021 ist der Hexenschuss-Notruf am Markt und es wurden bereits über 600 Patienten behandelt. In 3/4 der Fälle ist der Hexenschuss-Notruf innerhalb von 60 Minuten vor Ort. Die Erfolgsquote liegt bei über 90 Prozent und meistens reicht schon eine Behandlung aus.

Die Franchisenehmer

Der Hexenschuss-Notruf war von Anfang an als Lizenzsystem geplant, um diese Dienstleistung nicht nur regional in München anbieten zu können. Es kamen bereits Anfragen nicht nur aus Nordrhein-Westfalen und Berlin, sondern sogar von Bali, Indonesien.

Da der Patient bei Bernhard Schwarz immer im Mittelpunkt steht, sehen die Anforderungen an zukünftige Franchisenehmer wie folgt aus:

Hohe soziale Kompetenz
Meistens leidet der Patient unter starken Schmerzen und es geht ihm dem entsprechend schlecht. Hier ist Einfühlungsvermögen und eine gute Gabe mit Menschen umzugehen gefragt.

Notfallmedizinische Qualifikation
Idealerweise sind die Franchisenehmer Rettungs- oder Notfallsanitäter, die über das notwendige Hintergrundwissen verfügen, um lebensbedrohliche Situationen bei einem Einsatz ausschließen zu können.

Interesse an Sport- und Fitness und ein gesunder Lebensstil
Nur wer das, was er dem Patienten vermitteln will auch vorlebt, kann Authentizität ausstrahlen.

Es werden also nicht klassische Unternehmerinnen und Unternehmer gesucht, sondern Rettungs- oder Notfallsanitäter, die Freude an ihrer Tätigkeit haben und sich ein weiteres Standbein aufbauen möchten. Mit dem Hexenschuss Notruf können sie sich nicht nur weiter qualifizieren, sondern können auch eine attraktive Vergütung erzielen.

Der Franchisenehmer startet am besten nebenberuflich, um sich die Lizenz aufzubauen. Er kann seine Arbeitstage selbst festlegen und die Franchisezentrale vermittelt ihm bei eingehenden Notrufen die Patienten, eben nur dann, wenn er zur Verfügung steht. Ausgehend von diesem Konzept gibt es daher auch keinen Gebietsschutz.

Invest und Lizenzgebühren

Invest:
4.000 € für die Nutzung der Marke Hexenschuss Notruf, Ausbildung und Erstausstattung

Laufende Lizenzgebühren:
100€ /monatlich zzgl. 50€ pro vermitteltem Einsatz


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Marco Fitz, Viterma

Marco Fitz, Viterma

Heute haben wir wieder ein Franchise-System zu Gast, das Handwerksleistungen anbietet bzw. handwerksnah ist. Es ist Viterma und wir sind im Gespräch mit Marco Fitz. Viterma baut und saniert Komplettbäder. Was genau das System auszeichnet, worauf es achtet und wie die Zielgruppe aussieht, das erklärt Marco uns im folgenden Interview. Besonders interessant ist, dass sie zwei Arten von Franchisenehmern haben. Welche Arten das genau sind, auch das verrät uns Marco in diesem Podcast. Also hört am besten mal rein.

Links

Viterma
Viterma Franchise

Lieblingsrockstar:

Michael Jackson
Lady Gaga
Queen

Lieblingsbuch:

Fairplay Franchising von Waltraud Martius
Scaling Up! von Verne Harnish

Das ist Viterma:

Viterma bietet Badsanierungen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland an. Eine komplette Badrenovierung ist in nur fünf Tagen möglich. Teilsanierungen sogar schon innerhalb eines Tages. Das einzigartige Konzept Vitermas als Komplettanbieter ermöglicht diese Schnelligkeit. Der Kunde braucht sich nicht selbst um die Koordination der Handwerker und Gewerke zu kümmern. Boden, Decke, Wände, Möbel, Installation der Sanitärobjekte, also alles von A bis Z, wird von Viterma durchgeführt. Es gibt nur einen Ansprechpartner für den Kunden.

Staub- und schmutzarm wird das Bad der Kunden nach deren Vorstellungen renoviert. Zudem gibt es keine bösen Überraschungen, was die Kosten angeht. Der vorher ermittelte Fixpreis gibt Preissicherheit.

Bei Viterma kann man sich auf hohe Qualität zu fairen Preisen verlassen. Die hochwertigen Produkte kommen aus eigenen Produktionsstätten in Österreich und der Schweiz und werden nach Maß für den jeweiligen Kunden angefertigt. Durch die besonderen Erfahrungen im Bereich der ebenerdigen Duschen macht die Generation 50+ einen großen Anteil der Kundschaft aus. Bereits über 20.000 Kunden konnte Viterma bislang glücklich machen.

Von der erste Idee bis heute

2004 startete der Vater von Marco, Viterma Gründer Herbert Fitz, im Wellnessbereich. Durch starke Konkurrenz aus Asien und Osteuropa verlegte man sich dann auf den Bereich der Badezimmersanierung. Das Konzept „Komplettbäder aus einer Hand“ wurde entwickelt und 2007 wurde das erste Bad renoviert. Der Aufbau eines Pilotbetriebes in der Schweiz legte den Grundstein für die Entwicklung eines Franchisesystems. 2010 startete die Expansion Vitermas als Franchisesystem und es kamen die ersten Franchisepartner dazu.

Mittlerweile hat Viterma 40 Franchisenehmer in Österreich und Deutschland. Der Schweizer Markt wird von Viterma selbst bearbeitet. Die gesamte Franchisegruppe macht ca. 40 Millionen Euro Umsatz.
Intern gibt es 170 Mitarbeiter und in der Gruppe sind es ca. 400.

Die Franchisenehmer

Wie bereits oben angedeutet, gibt es zwei Arten von Franchisenehmern bei Viterma. Zum einen sind es natürlich bestehende Betriebe, also Installationsbetriebe mit einem Meister, aber auch andere Handwerksbetriebe, wie Tischler und Messebauer, die das handwerkliche Geschick mitbringen. Die Franchisepartner bringen entweder schon Wissen im Vertrieb und Verkauf mit oder werden von Viterma vertrieblich geschult.

Auch für Betriebe und Handwerker, die bisher schon erfolgreich Badezimmer renovieren, bieten sich als Franchisepartner Vorteile. Sie können die komplette Wertschöpfung eines Badezimmerumbaus erreichen. Durch das System von Viterma reduziert sich der Arbeitsaufwand und es stellt seinen Franchisenehmer ein ausgeprägtes Marketing- und Vertriebskonzept zur Verfügung.

Die zweite Gruppe ist die der Quereinsteiger. Das sind meistens Personen, die im Vertrieb oder Marketing in Konzernen arbeiten, aber keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr haben. Da ist dann oft der Wunsch nach einer Selbständigkeit vorhanden. Diese Quereinsteiger decken dann die handwerklichen Bereiche durch die Einstellung von Personal ab.

Viterma bietet seinen Franchisepartnern eine sinnstiftende Tätigkeit, wie zum Beispiel die Lebensqualität älterer Menschen durch eine Badumrüstung zu verbessern und Kunden ihren Traum eines Wohlfühlbads zu erfüllen.

Lizenzen

Viterma bietet Lizenzen mit Gebietsschutz. Die Gebietsgrößen werden mit Hilfe eines Geomarketingtools berechnet, dass das Potential anhand von Einwohnerzahl, Eigentumsquote etc. ermittelt. Meist liegt die Einwohnerzahl eines Gebietes zwischen 150.000 bis 300.000.
Eine Übersicht der freien Franchisegebiete gibt es auf der Webseite von Viterma Franchise.


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